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11/17/2012

Movie Review : Cloud Atlas

Am Donnerstag war ich, pünktlich zur Premiere mit Johanna in Cloud Atlas - hier mein Review dazu:
Nachdem ich von der Planung und den Dreharbeiten für den Film erfahren hatte, habe ich mir sofort das Buch, auf dem es basiert, durchgelesen bzw. mehr oder weniger "überflogen". Und somit kann ich jetzt guten Gewissens behaupten, dass Cloud Atlas eine wirklich sehr gelungene Buchverfilmung ist! Die krasse Länge des Films, ist zwar teilweise ermüdend, aber zieht einen auch irgendwie umso mehr in die Story rein, sodass man sich irgendwann wünscht, er würde noch ein bisschen länger gehen. Als konventionellen Film würde ich Cloud Atlas auf keinen Fall bezeichnen! Es ist viel mehr so, als würde man sich ein Buch "ansehen". Einige Aufnahmen sind wirklich beeindruckend, aber man merkt doch sehr, dass der größte Teils des Films im Studio gedreht wurde, was eigentlich schade ist, aber sich auch nicht wirklich anders umsetzen lässt. Vor dem Cast kann ich nur meinen Hut ziehen! Vor den Maskenbildnern auch! Ich habe tatsächlich die erste halbe Stunde damit verbracht, herauszufinden, wer wer ist. Auch die Zeitsprünge sind meiner Meinung nach gut nachvollziehbar und nicht allzu verwirrend - man muss eben aufpassen. Wer das Buch nicht kennt, wird vermutlich auch nicht jedes Detail und jede Verbindung erkennen, aber die Grundaussage bleibt erhalten. Es war ein schweres vorhaben, Cloud Atlas zu verfilmen, denn in diesem Buch steckt so viel Information und Inhalt, dass man es unmöglich in einen kürzeren Film hätte stecken können! Wichtig ist einfach, dass man sich darauf einlässt - Cloud Atlas ist kein Film "für zwischendurch".

Ich habe die drei Stunden im Kino genossen, geweint und gelacht. Cloud Atlas hat mich mit seinem tollen Cast und genialer Story verzaubert! Ich garantiere allerdings nicht jedem, dass er der Film mögen wird. Man sollte viel Zeit, Konzentration und ein gewisses Interesse mit in den Kinosaal bringen ;)

8/10 Filmklappen


xo, schlot

11/02/2012

Movie Review : Skyfall

Seit Wochen, wenn nicht sogar Monaten freue ich mich wie ein Keks auf den neuen Bond und gestern war ich dann endlich unter anderem mit Johanna im Kino! WHOHOHOHOLY FUCK
Wenn ich so zurückdenke, muss ich 2012 glaube ich erst einmal für seine genialen Filme loben! Aber jetzt zu Skyfall: Wow, einfach nur wow. Mit Skyfall sah ich einen Bond genau so, wie ich ihn mir schon immer gewünscht habe! Der Film hat einfach alles, was man sich von einem modernen Bond erhofft hat. Er steht in einem so hohen Kontrast zu seinem Vorgänger, dass ich mich mittlerweile frage, wie ich Quantum of Solace tolerieren konnte... Skyfall toppt einfach alles. Man merkt, dass das 50 jährige Bond-Jubiläum nicht unbeachtet vorüber gezogen ist: Klassische Elemente des Bond-Franchises wurden gekonnt in Szene gesetzt und mit modernen zu einem perfekten Martini gerührt! - Entschuldigt - geschüttelt ;). Dem ganzen setzen atemberaubende Szenen und geniale Schauspielkunst noch die Krone auf. 
Auch der Bösewicht war ausnahmsweise mal nicht enttäuschend und die Story brachte mich zum Lachen und zum Weinen. Viel altbekannte Bond-Action, Witz, Charme und etwas Melancholie machte es mir unmöglich, Kritikpunkte zu finden! Ich hörte zwar, nach dem verlassen des Kinosaals, wie sich zwei typen über die "vergleichsweise schwachen Bondgirls" stritten, aber da will ich nun wirklich nicht anfangen, den Film zu zerrupfen. Das Gesamtbild zählt schließlich und OH GOTT ICH KÖNNTE HIER SCHWÄRMEN OHNE ENDE, aber ich will ja nicht spoilern... ;) 


Also landet Skyfall, mit seiner atemberaubenden Cinematography, wundervollen Schauspielern, genialer Story, die mir keine wünsche offen ließ, auf Platz 1 meiner Lieblings-Bonds. Skyfall wird Fans und die, die es noch werden wollen auf keinen Fall enttäuschen und somit gebe ich:

10/10 Filmklappen

10/09/2012

Movie Review : Looper

Meinen Sonntagabend verbrachte ich also im Kino...


I. Quelle II. Quelle

Zunächst einmal 3 Worte: HO. LY. SHIT.
Ich nehme einfach mal vorne weg, dass ich wahrscheinlich nicht in der Lage sein werde, diesen Film konstruktiv zu bewerten, weil ich generell immer noch ziemlich krass geflasht bin. Und zwar nicht nur vom Film selbst, sondern auch von dem gesamten Gedankenkunstrukt, welches dahinter steckt. Die Story ist der Hammer, und ich habe selten einen Film gesehen, dessen Story von vorne bis hinten so durchdacht war! Ich kann mich kaum daran erinnern, ein Kino jemals weniger befriedigt verlassen zu haben... Bedeutet: Ich empfand den gesamten Film als so Vollkommen in seiner Story, Handlung und Darstellung, dass ich nichtmal den Gedanken in Erwägung zog, über eine Fortsetzung auch nur nachzudenken, geschweige denn mir eine zu wünschen. Joseph Gordon-Levitt hat meiner Meinung nach hier eine seiner besten, wenn nicht sogar die Beste, performance in seiner Karriere hingelegt. Dazu muss man Sagen, dass ich sowieso schon lange ein Fan von JGL bin, und so ziemlich jeden seiner Filme gesehen habe :D. Bruce Willis ist eben... Willis, wie wir ihn kennen und Lieben. Man könnte jetzt nach Macken oder Filmfehlern im Schnitt oder in der Story suchen, und den Film bis ins kleinste Detail zerpflücken, aber das will ich an dieser Stelle nun wirklich nicht. Einzig und allein die "Chemie" zwischen Gordon-Levitt und Willis stimmte aus meiner Sicht nicht zu 100% und somit war der Konflikt des Protagonisten etwas schwierig nachvollziehbar. Aber hier zählt das Gesamtbild, und das ist, bis auf die Deutsche Synchronisation, worauf ich gleich noch eingehen werde, so gut wie makellos.

Thema Synchronisation: Ich wünschte, ich hätte die Möglichkeit gehabt, mir den Film in der OF anzusehen, aber leider musste ich sowieso in meiner Umgebung erstmal ein Kino auftreiben, in dem Looper überhaupt lief. Ich bin kein Fan von Synchronisierten Filmen und muss auch hier ganz klar sagen, dass ich jedem empfehle, Filme in der Originalfassung zu gucken, denn auch bei Looper hat mich das ganze Teilweise etwas genervt. (Ich kann zum Beispiel Martin Lehmann als Bruce Willis leider gar nicht ab...) Da dies aber keinen Einfluss auf Story, Schauspielleistung und Machart des Filmes haben, werde ich dafür auch keinen Abzug geben. 



Ich empfehle diesen Film bedenkenlos JEDEM. Selbst, wenn ihr mit Science-Fiction gar nichts anfangen könnt: Egal, was euer Lieblingsgenre ist, egal was ihr gehört habt... Überzeugt euch selbst. Looper hat mich persönlich wunderbar unterhalten und mich zum nachdenken angeregt. Ein genialer Mindfuck-Film bei dem Schauspieler sowie Regisseur Rian Johnson beste Arbeit geleistet haben.
Deshalb hier mein Urteil: *Trommelwirbel bitte*

10/10 Filmklappen



9/14/2012

Movie Review : Bourne Legacy

Gestern Abend war ich mit meinem Papa, pünktlich zum deutschen Kinostart, in The Bourne Legacy (Das Bourne Vermächtnis). Hier mein Senf dazu:
Das erste was einem zu diesem Film einfällt: Ein Bourne ohne Bourne, ohne Matt Damon... Echt jetzt? Die drehen noch einen Bourne-Film, und dass ohne Matt Damon und mit einem anderen Regisseur? Ja, in der tat. Diesmal schlüpft Jeremy Renner (unter anderem Bekannt als Hawkeye aus Marvels The Avengers) unter der Regie von Tony Gilroy in die Rolle eines Outcome-Agenten. Vorweg ist zu sagen: Wer die ersten drei Bourne-Filme nicht gesehen hat, wird vermutlich in The Bourne Legacy zunächst nur Bahnhof verstehen. Und selbst ich, als eingesessener Fan der Bourne-Triologie hatte einen etwas holprigen Start, mich in das geschehen des Films einzufinden. Man verfolgt nicht mehr die Story von Jason Bourne, sondern von Aaron Cross, einem Agenten des Outcome Projekts, was quasi die Weiterentwicklung des Jason-Bourne-Projekts ist. 
Die Story kommt, wie bereits erwähnt nur schleppend in fahrt und der Anfang ist etwas verwirrend. Sobald die Action dann aber beginnt, rückt der Aspekt einer gut erzählten Geschichte dann aber auch in den Hintergrund, was zudem einer meiner Hauptkritikpunkte ist. Story und Dialoge sind nämlich naja... etwas stumpf, aber ich habe mich dennoch sehr gut unterhalten gefühlt und ich denke auch, dass diese Aspekte bei einem solchen Film nicht wirklich wichtig sind.
Am besten lässt sich das mit einer Metapher erklären: Man stelle sich die vorhergehenden Bourne-Filme als das große 3-Gänge-Luxus Menü vor. The Broune Legacy ist dann sozusagen der Nachtisch: Man bräuchte ihn nicht wirklich und ist eigentlich schon Satt, er ist auch nicht wirklich nahrhaft, aber er schmeckt gut und sieht lecker aus. 
Und genau das ist dieser Film für mich: Ein Nachtisch, ein kleines Extra für Bourne-Fans. Denn die visuals, gerade in den Action Szenen waren wirklich klasse und Jeremy Renner hat meiner Meinung nach eine super Schauspielleistung dargeboten. Einzig und allein das Ende kam mir zu abrupt, was einen etwas größeren Minuspunkt gibt, da der Film dadurch wirklich einer "Vollbremsung" unterzogen wurde. Dann doch lieber gleich mit etwas mehr Action einsteigen! ;)

Mein Fazit: Ein Film, der groß zum nachdenken anregt ist es nicht, denn dieser Aspekt wurde wohl schon in den vorherigen Bourne-Filmen abgehandelt. Wer nach tiefgründigen Dialogen und und einer besonderen Story sucht, wird wohl auch nicht fündig werden aber alles in allem kann ich den Film für Fans der serie und die, die es noch werden wollen empfehlen. Ich und mien Paps haben das Kino jedenfalls gut unterhalten verlassen. 


6/10 Filmklappen



P.S: bei Celina läuft ein Gewinnspiel!

8/12/2012

Movie Review : Ted

Eigentlich hatte ich nicht vor mir den Film anzusehen, wurde aber mehr oder weniger von meinen Freunden gezwungen. Mit im Kino war übrigens auch Johanna, die nen ziemlich coolen Blog hat ;). Ganz ohne Vorurteile, habe ich mir den Film nicht angesehen... Sagen wir einfach, ich hatte nicht viel erwartet. 
Hier trotzdem mein Movie Review zu Ted: Quelle
Wie bereits erwähnt, hatte ich nicht wirklich viel erwartet. Und meine Vermutungen wurden mehr oder weniger bestätigt: 0-8-15-Story und die besten Gags wurden alle schon im Trailer bzw. am Anfang des Films rausgehauen, was ihn zum Ende hin eher fade wirken ließ.  Dass der Film von den Machern von Family Guy ist, hat man auf jeden Fall gemerkt und es gab auch die eine oder andere Anspielung darauf. Der Humor muss einem irgendwie gefallen... Ich habe eigentlich relativ viel gelacht, und obwohl die Witze teilweise wirklich flach oder extrem böse und schwarz waren, war der Kino-Saal doch gut Unterhalten. Im Film selbst waren, wie man es aus Family Guy kennt, etliche Anspielungen auf berühmte Persönlichkeiten, Filme und Ereignisse, was ich persönlich gut finde. Ich kann mir aber vorstellen, dass einige diese Anspielungen nicht verstehen und daher etwas ratlos mitlächeln.
Der Bär ist ganz cool, aber dass er jetzt schon als "Kultfigur" in den Himmel gelobt wird, finde ich etwas übertrieben. Wenn in ein paar Monaten der ganze hype wieder abebbt, wird auch keiner mehr über Ted, den Bären reden. Und für Ted 2 (Ja ich rechte damit, dass es einen zweiten Teil geben wird, da der erste so ein Erfolg war) werde ich mein Geld nicht ausgeben.

P.S: Außerdem bin ich, wie bei fast jedem Film der Meinung, dass man ihn sich in der Originalsynchronisation ansehen sollte, da viele Witze sonst einfach nicht funktionieren.

Mein Fazit: Der Film unterhält und ist an einigen Stellen wirklich lustig. Ein zweites mal werde ich ihn mir nicht ansehen - Die Story wirkt, als wäre sie mit einem "Wie drehe ich einen 0-8-15-Hollywood Film"-Kit zusammengebastelt worden und ist nicht wirklich interessant oder packend oder ergreifend oder sonstwas. Die Anspielungen sind lustig, wenn man sie denn versteht und wer einfach nur  stumpfe Unterhaltung sucht, und einen gesunden schwarzen Humor besitzt, wird nicht Enttäuscht werden, aber auch nicht Überwältigt sein. 

4/10 Filmklappen


peace out, schlot